Sauerstoff ist für Menschen ebenso wie für Tiere lebensnotwendig, denn nur so können beide ihren Stoffwechsel aufrechterhalten. Doch während in der Luft ein ausreichender Sauerstoffgehalt vorhanden ist, löst sich dieses Gas im Wasser nur in geringen Mengen.
Zierfischfreunde führen ihrer Unterwasserwelt am besten sogenannten aktivierten Sauerstoff zu.
Foto: djd/Söchting Biotechnik
Besonders in Aquarien mit hohen Wassertemperaturen kann es deshalb schnell zu einem Sauerstoffmangel kommen. Je wärmer das feuchte Element ist, desto weniger kann es davon aufnehmen. Sind zusätzlich noch die Filter verschmutzt oder schwimmt zu viel Futter im Wasser, entsteht schnell eine lebensbedrohliche Situation für die Zierfische.
Daher sollte im Aquarium immer mehr Sauerstoff produziert werden, als tatsächlich verbraucht wird. Auf diese Weise lässt sich auch ein kurzzeitiger Ausfall des Filters unbeschadet überstehen. Zierfischfreunde führen ihrer Unterwasserwelt am besten sogenannten aktivierten Sauerstoff zu, der sich rund 400 Mal schneller verteilt als die gelöste Variante.
Ermöglicht wird dies durch einen sogenannten Oxydator, der in einem Vorratsbehälter über Wasserstoffperoxid verfügt, das mit Hilfe eines Katalysators ins Wasser befördert wird. Dort spaltet es sich an einer Spezialkeramik in reinen Sauerstoff und Wasser auf. Oxydatoren gibt es in verschiedenen Größen, auch für Gartenteiche oder Zisternen. Sie arbeiten ohne Stromzufuhr und Schläuche. Auf www.oxydator.de gibt es alle Informationen.

July 10th, 2010
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